Serienanlauf in der Elektronikfertigung: Geschwindigkeit ist planbar
Ein schneller Serienanlauf ist heute kein „Nice-to-have“ mehr – er entscheidet oft darüber, ob ein Projekt wirtschaftlich erfolgreich wird oder bereits vor dem Markteintritt unnötige Kosten produziert. Genau diesen Punkt beleuchtet ein aktueller Gastbeitrag von mir im DUP Magazin.
Was besonders hängen bleibt:
Geschwindigkeit entsteht selten durch „schnellere Linien“, sondern durch bessere Vorbereitung, klare Verantwortung und konsequentes Schnittstellenmanagement. Denn Zeit geht in der Praxis vor allem dort verloren, wo Spezifikationen unklar sind, Abstimmungen dauern oder Material fehlt – nicht in der Fertigung selbst.
3 zentrale Learnings für einen stabilen Ramp-up:
🔹 Serienreife ist mehr als ein funktionierendes Design
Serienreife heißt: stabile Prozesse, abgesicherte Prüfkonzepte, robuste Lieferketten und reproduzierbare Qualität.
🔹 Materialstrategie entscheidet über Terminrisiken
Ohne Alternativbauteile, Second Sources und frühzeitig gesicherte Long-Lead-Komponenten wird selbst ein „freigegebenes“ Design schnell zum Engpass – oft mit teuren Konsequenzen (Express, Re-Qualifikation etc.).
🔹 Geschwindigkeit ist eine Organisationsleistung
Schnelle Entscheidungen brauchen klare Governance: definierte Verantwortlichkeiten, geregelte Freigabewege und ein stringentes Änderungsmanagement (ECR/ECN). So wird Tempo reproduzierbar – statt reaktivem Feuerwehrmodus.
Mein Fazit:
Wer Time-to-Market zuverlässig verkürzen will, muss Industrialisierung, Materialmanagement und Qualität frühzeitig integrieren – und den Serienanlauf als strategischen Prozess verstehen, nicht als operative Hektik. Geschwindigkeit wird dadurch zum kontrollierten Wettbewerbsvorteil.
Wer daran Interesse gefunden hat, darf sich gerne den kompletten Beitrag ansehen.
Hier findet Ihr den Link zum kompletten Beitrag im DUP-magazin.
https://www.dup-magazin.de/management/schneller-serienanlauf-warum-geschwindigkeit-planbar-sein-muss