Andreas Blaut spricht auf der FED-Konferenz 2026 in Bamberg
Unter dem Titel „Wenn Partner zu Verbündeten werden: Unternehmensgrenzen neu definieren“ hält Andreas Blaut, Geschäftsführer der EPS, einen Vortrag auf der FED-Konferenz 2026 in Bamberg.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie OEMs und EMS-Dienstleister in einer zunehmend komplexen industriellen Wertschöpfung erfolgreicher zusammenarbeiten können. Denn Liefertermine, Materialverfügbarkeit, Qualität, Forecasts, technische Änderungen und Eskalationen lassen sich heute nicht mehr isoliert betrachten. Entscheidend ist die Qualität der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg.
Andreas Blaut knüpft dabei an seinen Vortrag aus dem Vorjahr zur modernen Führung in der Produktion an und erweitert die Perspektive: Wenn Vertrauen, Verantwortung und Transparenz intern Leistung freisetzen, warum sollten diese Prinzipien nicht auch zwischen Unternehmen wirksam sein?
Der Vortrag zeigt, dass Vertrauen kein weicher Faktor ist, sondern ein operativer Leistungshebel. Gleichzeitig macht er deutlich, dass ein großer Teil der Verschwendung in OEM-EMS-Beziehungen nicht auf dem Shopfloor entsteht, sondern an den Schnittstellen: durch verspätete Informationen, unklare Zuständigkeiten und defensive Kommunikation.
Die zentrale Botschaft lautet: In komplexen Lieferketten reicht Partnerschaft nicht mehr aus. Wir brauchen Verbündete. Das gelingt, wenn beide Seiten nicht nur Leistungen austauschen, sondern gemeinsam Verantwortung für das Ergebnis übernehmen – mit klaren Kommunikationsroutinen, gemeinsamen Kennzahlen, definierten Eskalationswegen und einer Kultur, in der schlechte Nachrichten früh besser sind als späte Überraschungen.
EPS freut sich auf die FED-Konferenz 2026 und den fachlichen Austausch in Bamberg.